Ethik


Die folgenden ethischen Richtlinien liegen meiner freiberuflichen Coachingtätigkeit zu Grunde und orientieren sich u. a. an den Ethikstandards der Deutschen Akademie für Coaching und Beratung (www.dacb.de).


Grundsätze

  • Coaching ist freiwillig, ziel-, lösungs- und ressourcenorientiert sowie auftragsbezogen.
  • Die Prozessgestaltung ist transparent, die Eigenständigkeit und Selbstverantwortung der Klient*innen wird gewahrt und gefördert.
  • Der Coach bewahrt professionelle Distanz. Abhängigkeiten zwischen Coach und Klient*in müssen vermieden und ggf. aufgelöst werden.
  • Coaching geht von der Voraussetzung aus, dass bei Klient*innen die Ressourcen zur Problemlösung bzw. Zielerreichung vorhanden sind und aktiviert werden können. Der eigene Selbstschutz wird respektiert.  
  • Im Mittelpunkt steht die Person mit ihrem individuellen Wahrnehmen, Empfinden und Verhalten. Das Umfeld der Klient*innen wird beim Coaching mitbetrachtet.
  • Aufträge, die nicht fachgerecht auszuführen sind oder die gegen die Grundsätze dieser Ethikrichtlinien verstoßen, werden abgelehnt.

Verantwortlichkeit

  • Der Coach trägt die Verantwortung für die Ausformulierung und Einhaltung des vereinbarten Vertrages zwischen sich und den Klient*innen. Zum Vertrag gehören insbesondere die Zielsetzung, Arbeitsweise, Methodik, der Zeitrahmen, Honorarabsprachen und die Schweigepflicht.
  • Die Klient*innen sind Expert*innen im Bezug auf sich und ihre eigenen Bedürfnisse und in ihrer Selbstverantwortung stets zu unterstützen. Der Coach ist Expert*in bezüglich der im Coaching eingesetzten Verfahren (Humanistische Verfahren, Psychoanalyse, Systemtheorie, Verhaltenstheorie), der daraus resultierenden Methoden (z. B. Personzentrierte Gesprächsführung, Systemische Fragen, Gestaltarbeit) und eingesetzten Techniken.


Berufliche Kompetenz

  • Der Coach verfügt über ausgeprägte fachliche, soziale, persönliche und emotionale Kompetenzen und einem hohen Maß an Selbstreflektion. Das eigene Fachwissen und die erworbenen Kompetenzen werden zum Wohle und im Interesse der Klient*innen genutzt.
  • Der Coach verpflichtet sich zu regelmäßiger Weiterbildung und zur professionellen Supervision, um  Fachkenntnisse und Methodenkompetenz stets auf dem aktuellen Stand zu halten.
  • Die fachlichen Kompetenzen werden den Klient*innen zugänglich gemacht, auf Wunsch werden entsprechende Nachweise vorgelegt.


Gestaltung der beruflichen Beziehungen

  • Der Coach ist sich der eigenen kulturellen und biografischen Prägung bewusst und respektiert die Einzigartigkeit, die Perspektiven und Deutungen der Klient*innen. Der Coach begegnet allen Klient*innen wertschätzend und respektvoll, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit bildet die Arbeitsbasis.      
  • Der Coach respektiert jederzeit die Würde und Integrität der Klient*innen, insbesondere ihr Recht auf Selbstbestimmung und Selbstverantwortung.
  • Der Coach informiert offen über die Möglichkeiten und Grenzen der angebotenen Leistung. Rahmenbedingungen des Coachingprozesses werden vertraglich festgelegt.

Schweigepflicht und Datenschutz

  • Der Coach verpflichtet sich zur Einhaltung des Berufsgeheimnisses und zur aktiven Sicherung der anvertrauten Informationen. Die Weitergabe von Informationen ist nur statthaft, wenn sie im Interesse der Betroffenen liegt und mit deren ausdrücklicher Einwilligung geschieht.
  • Ist die Weitergabe durch gesetzliche Bestimmungen vorgeschrieben und durch die zuständige Behörde angeordnet worden, muss dies den betroffenen Klient*innen unter Angabe von Grund und Inhalt der Information mitgeteilt werden.
  • Der Coach sorgt dafür, dass alle Dokumente vertraulicher Art vor dem Zugriff Dritter geschützt und möglichst bald, spätestens nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist, vernichtet werden.




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